Interview – Dr. phil. M. Rampoldi – ProMosaik 

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Interview von Dr. phil. Milena Rampoldi, ProMosaik

Was bedeutet für Sie eine ethische anti-zionistische Einstellung?

Ethik, das heißt ethisches Handeln schließt Zionismus a priori aus. Identisch Imperialismus und Humanismus. Oder wie Israel und Demokratie. Sehr viele Menschen, die sich mit Zionismus vernunftorientiert  beschäftigen, verstehen, ethisches Handeln hat nichts mit Zionismus gemein. Zionisten selbst wissen um den rassistisch-räuberischen Charakter desselben.
Was Theodor Herzl in seinem Programmheft „Der Judenstaat“ geschrieben hat, weist deutlich  auf die Ziele des Zionismus hin. Ich denke, es sollte nicht mehr über Herzl und solche Revanchecharaktere gesprochen werden. Man sollte mehr den Blick auf das gegenwärtige Regime in Israel richten und  ergründen, welche Pflichten sich daraus für jeden Menschen ergeben. Entscheidend ist gleichfalls, zu erkennen: Zionismus hat gar nichts mit dem Judentum zu schaffen!
Zionismus ist eine Ideologie, das ist umfassend bekannt. Dieser ist Faschismus mit der wertewestlichen Staffage >>Demokratie<<. Hier mit der Besonderheit, dass  diese Ideologie einen rassistischen Dogmatismus mit faschistischem Muster darstellt. Offen kommt dem zionistischen Rassenwahn der Holocaust als Projektionsfläche, als abgeschmackte Anbindung an die >>Shoa<< für seine Ziele zu gute. Wie gemeinhin durch israelische Beispiele in Deutschland inflationär aufgezeigt, besteht allein ein >>Shoa-Fetisch<< (Moshe Zuckermann), der jeglichen ethischen Handelns beraubt und zur totalitären Erpressung herhalten muss. Israels Staatssystem  selbst schafft, auch durch die Verhöhnung der Geschichte, das, was der Zionismus am meisten für sich braucht: Antisemitismus.

Auch welche Ziele der Zionismus verfolgt, ist ausführlich dargelegt. Es muss nicht wiederholt werden, dass der Zionismus >>immerwährend<< zur Erlangung monetärer, ideologischer und finanzieller; gleichermaßen rassistischer Ziele, das Leid und Schicksal von 6 Millionen jüdische Mordopfer des deutschen Faschismus, nach Israel >>eingebürgert<< hat (Norman Finkelstein; >>Die Holocaust-Industrie<<).

Ethisches Handeln, nur in diesem ist Ethik gegeben, eine praktische Grundhaltung. Es ist Menschsein gegenüber Menschen.  Ethik kommt aus dem Handeln von und für Menschen. Ethik kommt m.E. für sich vollständig, für sich stehend ohne weiteres Atribut wie antio-zionistisch aus.

Es wird Zionismus mit Judentum, und dieses mit Israel als Eins gesetzt, wobei Menschliches (Glaubensbekenntnis welches auf Friedfertigkeit beruhend) mit etwas Synthetischem (zionistische Ideologie) in Verbindung mit etwas Konstruiertem (Israel) gleichgestellt wird. Hier ist, durch Fehlinformation, aufgesetzte Oberflächenmoralismen, partiellen Geschichtspositivismus und deutlich zu erkennende Interessenssteuerung der elementare Trugschluss etabliert: Israel sei Judentum sei Zionismus sei Israel.
Die allein freie, vom bequemen Broterwerb losgelöste Wissenschaft hat den Fakt des Zionismus zur Vollständigkeit dargelegt. Gleichermaßen Israel als Zionistenstaat erwiesen,   und  von einem „Judenstaat“ als Behauptung gesprochen.
Was hinzukommt, sind allein weitere Beispiele, die den genannten Fakt nur noch bestätigen. Es besteht zwischen Ethik und Zionismus keine Verbindung, die durch gegensätzliche Eigenschaften irgendwie gehalten werden könnte.

Was bedeutet für Sie Zionismus und welche sind die wichtigsten negativen Elemente des Zionismus?

Dem Zionismus hervorstechenstes Element ist der ihm innewohnende Faschismus. Wir können durchaus, aus unsinniger Scheu dem in Deutschland bestehenden Herrschaftsinstrument der Unterstellung >>Antisemit!<< gegenüber, die Tatsache feige verschweigen, aber wir können die faschistische Tatsache in Israel nicht widerlegen.

Der Zionismus ist in seiner Gesamtheit negativ. Es kann für die Menschheit kein vollständiger, nicht einmal partieller Nutzen aus ihm gezogen werden. Es hieße, wie manche sagten: Na damals war ja auch nicht alles schlecht.

Über die Entstehung des deutschen Faschismus in Korrelation mit der deutschen Hochindustrie forschte in den frühen 1970ern der Historiker Prof. Kurt Pätzold (DDR). In den frühen 1980ern hat der DDR Journalist Klaus Pöhlken über die Zusammenarbeit von Zionisten und deutschen Faschisten aufgeklärt. Auch seine Fakten wurden international anerkannt und vielfach übernommen. Der israelische Faschismusforscher Ze´ev Sternhell merkte in den frühen 1990ern an, dass der Faschismus ein Teil von Israel ist.
Faschismus auf das Deutsche Reich, gar auf Hitler zu reduzieren, wird der faktischen Geschichte  nicht gerecht.  Erinnert wird an den Faschismus unter Franco, Mussolini und Pinochet.

Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Buch, das in Kürze erscheinen wird?

Hier sind Anmerkungen vorauszuschicken. Das Buch lautet: Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewusst!, und wie es Evelyn Hecht-Galinski bereits andeutet, dass: „…schon viele Bücher, Artikel, Essays und Schriften über den Palästina-»Konflikt« und die illegale, zionistische Besatzung geschrieben und veröffentlicht worden…“, womit sie vollkommen recht hat. Das Wissen um diesen Fakt hat mich einen neuen, auf die Gegenwart bezogene Herangehensweise ausführen lassen.

Mein im Buch verfolgtes Ziel ist die auf die Gegenwart betrachtete Feststellung mit welcher vernunftwidrigen, menschenverachtenden, demagogischen Politikerei in den Medien die Bürger Deutschlands in die Verblödung und abstruse Rassenwahnsolidarität für Israel hinein erpresst werden.

Bemerkenswert, so las ich vor einigen Tagen den Begriff >>Hypersolidarität<< in Bezug auf Israel. Die sich darin manifestierte Zwangssolidarität hat doch, wird die Wortverbindung genau geprüft, die Konnotation: Wir wissen Israel ist ein Apartheidstaat. Aber es ist Israel, ergo: Hypersolidarität, da für Unrecht  aus rein ethischem Grund sich kein Mensch solidarisch verhalten kann.

Das Ziel meines Buches ist die Bewusstwerdung der Leser als Menschen, dessen sie sich allein im Austausch mit Menschen bewusst werden können. Folglich mögen sie sich loslösen von Begriffen wie Bürger und reduzierten Abstraktionen wie „Demokratie, Frieden, Freiheit, Wohlstand, Wertegemeinschaft, Interessenpartner“ wenn eben diese Begriffe zur Entmenschlichung gegen die Palästinenser führt. Wird, wie es unredlich medial täglich geschieht, zu einer Solidarität zu Israel aufgerufen, ist es der Bürger in Deutschland Recht und mehr noch Pflicht, zu erkennen, dass ein Apartheidstaat derlei Bekundung nicht würdig ist. Unser aller Solidarität, unsere Empathie muss den Unterdrückten, den Palästinensern gelten. Wir alle wissen um die Fakten, sonach können wir allein nach diesen unser Handeln ausrichten.

Welche Hauptthemen gehen Sie in Ihrem Buch an?

Ich habe während der Arbeit am Buch festgestellt, es gibt viel Faktenmaterial,   welches sich der tatsächlichen Geschichte Palästinas widmet. Wie bekannt, lassen alle diese Bücher sich nicht in den Bestsellerlisten, in den wohlsortierten Buchhandlungen, auch nicht bei den kleinen Läden im „Alternativviertel“ einer Großstadt finden.

Nicht wenige dieser Bücher rekapitulieren, was bereits international bekannt ist. Schritt für Schritt, vom Osmanischen Reich bis zur Staatsausrufung Israel, dem 6 Tage Krieg, Oslo I + II, Camp David, Anapolis. In Summa die gesamte Blenderei der imperialistischen Interessen des Zionismus. Die Begründungen der Ausrufung Israels. Doch ganz ehrlich, es ist alles bekannt. Und mehr noch: Ich gebe unter anderem zur Überlegung: Was haben die Palästinenser mit den deutschen Verbrechen zu tun? Ich stelle ebenso die Frage, weshalb sollte der antiimperialistische deutsche Teilstaat DDR, wie seit 1991 behauptet antisemitisch gewesen sein? Weshalb solle eine Vereinigung von einigen Staaten, wie der UNO, 1947 auch nur ein sonstwie geartetes, außer sich selbst gegebenes „Recht“ gehabt haben, über das Eigentum eines anderen Volkes zu entscheiden.

Wie gestaltete sich die Aufarbeitung der deutsch-faschistischen Verbrechen nach Gründung der BRD? Politisch, gesellschaftlich, privat, ganzheitlich kulturell. Im greifbar praktischen Handeln. Es ist nicht von unzähligen Gedenk- und Stolpersteinchen, Lippenbekenntnissen und immerwährenden Zahlungen die Rede. Ich spreche von geistiger, von ethischer Bildung eines Volkes, dessen vormalig westlich gebundener Teilstaat als frühes NATO-Mitglied sowie der bundesdeutschen Remilitarisierung, meines Erachtens zuvörderst viel Aufhebens, gewissermaßen viel Wind, doch in Summa mehr Ämter und Papieraufarbeitung abgearbeitet hat. So kann meine Aussage exemplarisch an der Aussage von Adenauer festgemacht werden, der sich dahingehend äußerte, dass er wohl kaum einen 20jährigen zum Bundeswehrgeneral machen könne, um seinen Rückgriff auf Wehrmachtsoffiziere plausibel erscheinen zu lassen.

Aus diesem Grund ist das zentrale Thema von >>Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewusst!<< der alleinige Humanismus.

Ich bin also einen anderen Weg gegangen. Die verfügbaren Fakten müssen folgerichtig als bekannt vorausgesetzt sein. Es ist offensichtlich, jeder Bürger in Deutschland hat eine Meinung zum Fall Israel. Doch auf welche Fakten gründen sich diese Meinungen?
Halbwissen, Angst vor der Antisemitismus-Unterstellungsmasche, verblendetem Pseudoantifaschismus der reduziert wird auf Judentum, dieses auf Israel und es dann heißt: Israel darf alles?
Ich habe die einschlägig meinungsmachenden deutschen Nachrichtenportale und online-Zeitungen in meinem Buch zu Wort kommen lassen. Die Frage nach kritischer Berichterstattung, journalistischer Professionalität und Interessensteuerung beantworten die meisten deutschsprachigen online Zeitungen selbst.

Das Buch setzt ich um, was an faktischem Wissen allein der Charakter von Mensch leugnet, der durch Proliferation am Völkermord der Palästinenser verdient. Über den imperialistischen Partner und von der Bundesregierung den Bürgern Deutschlands zwangsverordneten immerwährenden Freund Israel, ist abrufbar!

Das Wissen um die Errichtung Israel, dass heißt der Einmarsch terroristischer Gruppen in Palästina ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. So lege ich die sich wiederholenden Tötungsorgien in Verbindung mit dem gemeinhin bekannten Ausspruch: „Wir sind schlichtweg nicht neutral!“ zusammen. Es werden exemplarische Fakten aus der Gegenwart hinzugestellt. Gezielte Kindstötungen durch die IOF werden mit Ort, Zeit, Zeugen, Abrufbarkeit aufgezeigt. Leichenschändung durch Siedlertrupps in Jerusalem. Videobelege zu Totenkopfverbänden-ähnlichen Räumaktionen. Friedhofsbombardierungen, Alltagsrassenwahn, wie die israelische Jugend zu einer modernen Art „Pimpfe“ heran-entbildet wird, wenn gesungen wird: >>Gaza is a graveyard<<.
Die vorliegende Arbeit ist auch die Prüfung bekannter Politikeraussagen, wie >>im Namen aller Deutschen<<. So kann der Leser für sich festmachen, dass dergleichen eine zweifelsfreie Falschaussage darstellt.
Überlegen wir:  Auch Ernst Thälmann, Herbert Baum, Heinz Galinski, Georg Benjamin, Dietrich Bonhoeffer und Tausende mehr waren Deutsche. Geschah, frage ich in meinem Buch, der deutsch-faschistische Massenmord im Namen aller Deutschen, also auch im Namen von Baum, Thälmann, Galinski, Lichtenberg, Elser, Norden?

Und ich widme mich der gar nicht so ehrwürdigen Politikeraussagen der betonierten Stammparteien und ihrer notwendigen Zugehoppositionsparteien; diese in den einschlägigen Meinungsblätter, von Bild bis SZ zu finden sind. Inklusive Massenmörderbiographien wie eines Heinz Reinefarth und der kulturellen Entwicklung der BRD.

Ich habe die leicht nachvollziehbare, nicht streng strukturierte, sehrwohl thematisch, in Kapitel ineinander verwobene Lehre aus dem deutschen Faschismus mit der Lehre, die der Staat Israel daraus für sich gezogen hat, und wie das geläuterte Bundesdeutschland, von Kultur bis TV-Eskapismus, betrachtet und zusammengefasst.

Letztlich stellt jeder Mensch, der ehrlich zu sich ist, fest:
„Um die Verbrechen Israels gegen Palästinenser zu erfassen bedarf es keiner akademischen Befähigung, keiner religiösen Zugehörigkeit, keiner besonderen beruflichen Tätigkeit. Manche Berufe sind geradezu hinderlich. Um das exorbitante Unrecht, frei von einer durchelaborierten Definitionssuche was denn Recht sei, zu verstehen, reicht es Herzensbildung zu haben.“ (aus: >>Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewusst!<< Zambon Verlag 2017)

Welchen Bezug sehen Sie zwischen Islamfeindlichkeit und Zionismus im heutigen Deutschland?

Dieser ist offensichtlich! Der geforderte, mehr noch geförderte Hass gegen Muslime, hat direkten Bezug zum Zionismus und Israel. Bereits das vom Zionismus geraubte Judentum ist der alles verursachende Brand im Nahen Osten. Gleichermaßen der Brandbeschleuniger teils plumpe, teils moralische Bauernfängerei zur Islamfeindlichkeit. Ich verweise auf weniger bekannte Zitate prominenter Zionisten, sonach nicht dem Judentum zugehörig, deren Nationalwahn denen des Deutschen nicht unähnlich ist. Die in Deutschland räsonierte groteske Aufwertung Israels als der „einzige demokratische Staat“ kann, wie sehr viele Menschen in Deutschland schweigend wissen, nicht belegt werden, gleichfalls auch konkret antisemitisch, wenn als Bedrohung der Islam als Feindbild etabliert wurde. Demnach auch Gläubige aus Bangladesh, Kosovo, Myanmar usf. teils offen Feindschaft gegen Muslime in Deutschland bald täglich, mal subtil feulettonistisch verbrähmt, mal offen krude-dumm gefördert wird.

Als kürzlich gegenwärtiges Beispiel lässt sich das Oktoberfest 2017 mit der Erinnerung an das Attentat vom Oktoberfest 1980 geben. Doch wurde jemals, seit dem barbarischen Massaker >>Flüssiges Blei<< 2014 an die brennenden Menschen in Gaza, verursacht durch israelische Phosphorbomben, an die bestialischen Verbrechen Israels erinnert?

Gehen wir zurück in die faktische Geschichte.
Es waren israelische Mörder und Terroristen, die zu Trägern des Friedensnobelpreises gemacht wurden. So der Massenmörder von Deir Jasin, Menachem Begin. Dieser erhielt das Bundesverdienstkreuz in den 1980ern. Der fanatische Hitler-Anhänger Feiglin, so aus seiner Äußerung aus den 1990ern zu entnehmen, rühmte sich schon so viele Araber getötet zu haben, und hat damit kein Problem. Ebenso wird es wohl die Bestie von Krakau, Heinz Reinfarth empfunden haben. Zionismus und Islamfeindlichkeit sind offensichtlich. Wie M. Zuckermann zurecht schrieb, die >>pathosgeschwängerte Selbstsuggestion, der ideologische Narzismus<< des Zionismus und seiner vorgeformten >>Selbsterregung<<, ist das Grundübel im Nahen Osten, wie in Deutschland.

Wenn sich israelische Regierungsteilnehmer mit faschistischen Aussagen brüsten, dann ist es  selbstverpflichtend, wenn sich die Bürger in  Deutschland die bundesdeutsche Informationsindustrie und deren islamfeindlichen Aburteilungen in den großen Zeitungen und Onlineportalen bewusst werden.
Wenn sich nach Freiheit sehnende junge Palästinenser als >>Terroristen<<, >>sand nigger<<, >>arabushim<< und >>Schlangen<< betitelt werden, also ihrem Menschsein beraubt, dann ist das Rassismus gegen Araber, Palästinenser im Besonderen, und deutsch-zionistische Islamfeindlichkeit, konkrekter Islamhass. Das sollten im Besonderen die Deutschen  wissen, bevor sie für und vor Israel ein Salut abhalten.

Ihre Frage kann, sodass sich diese jeder selbst beantworten kann, also wie folgt lauten: Welchen Bezug sehen Sie zwischen Judenfeindlichkeit und Faschismus in Deutschland zwischen 1933 bis 1945?

Wie wollen und können wir diesen Kampf von David gegen Goliath gewinnen und warum wird die Wahrheit siegen?

Wie ist praktische, das heißt aktive solidarische Arbeit für Palästina zu handhaben, als diese verstehe ich Ihre Frage.

„Bildet Gruppen, plant gewaltfreien Widerstand, Informationstreffen, Flugblattaktionen, Internetaufrufe, Videos in sozialen Medien, echte linke Arbeit! Vernetzt Internetseiten, schreibt Kolumnen, propagiert die Tatsachen. Macht Mukke und gebt Soli-Konzerte. Zeigt Solidarität! Aktiviert Menschenaufläufe, sogenannte Flashmobs, mit Transparenten, begleitet von Fotografen und internationalistischen Reportern. Fragt doch nicht, wer bezahle das Drucken von 5000 Blatt Aufrufe zum Verteilen, Kleben, Auslegen. Tut Euch zusammen, macht Solispenden für Aktionen, tretet an größere Organisationen heran. Findet Betreiber von Druckereien und Kopiershops, deren Denken über das Geschäftsmodell hinaus dem Menschen dient. Arbeitet kreativ, praktisch und wirksam für das Ende der Apartheid und des Völkermordes, gemeinsam mit den Palästinensern und allen friedliebenden Menschen auf der ganzen Welt. Keine Ausnahmen! Findet euch in den Gemeinsamkeiten, sucht nicht die Unterschiede. Der Mensch ist zum Handeln da, das ist für jeden und alle Zeit so. Schließen sich imperialistische Akteure, Großindustrielle, Militaristen zu Mega-Konglomeraten der Ausbeutung zusammen, so schließe sich die Menschheit, alle friedliebenden Menschen zu Einem, zu einer Einheit zusammen: gegen Ausbeutung, gegen Vertreibung, gegen Krieg, gegen Wirtschaftsfaschismus; Bankokratie, Blendokratie, Scheindemokratie zusammen. Jeder kann helfen, jeder kann solidarisch sein. Tragt die echte Kufiya als internationales Zeichen der Solidarität mit allen Geknechteten dieser Welt! Es muss in jedem Fall und immer eine Option zur praktischen Durchführung von Solidaritäts-, Kunst- Kultur- und Bildungsarbeit auch bei Raumnutzungsverboten durch städtische Stellen und oder Privatvermietern gegeben sein. Die Stunde der aktiven und kreativen Solidarität ist längst angebrochen und es wird auch menschlich zwingend. Wird Friedensarbeit, wird ein und oder werden mehrere Friedensaktivisten, ob Männer oder Frauen, ob Juden, ob Muslime, ob Christen, ob Atheisten bedrängt, behindert, deren Friedensarbeit sabotiert, dann müssen automatisch und parallellaufend, gleichzeitige Friedensaktivitäten publik gemacht, fortgeführt werden. Verurteilenden Verlautbarungen und den gängigen Verleumdungen ist mit Entschiedenheit zu begegnen – praktisch und nicht des Mei- nungsdissenses nach. Alle Friedens- und Palästinaktivisten sollen immer solidarisch untereinander für die Freiheit Palästinas einstehen. Solidarisch – Menschen für Menschen für Palästina!“ (aus: Möge keiner sagen, er hätte es nicht gewusst! Fariss Wogatzki, Zambon Verlag 2017)

Ja, ich denke und bin fest davon überzeugt, dass die Palästinenser den Sieg zur Freiheit einmal erringen werden. Und ja, ich bin davon überzeugt, dass alle anderen Menschen auf der Welt der Palästinenser Kampf um ihre Freiheit unterstützen müssen. Sowohl die Geschichte wie die Wahrheit, sind auf der Seite der Palästinenser.

Erschienen 10/2017 bei ProMosaik; Dr. M. Rampoldi

 

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