>>Fuck, die Zuchthäuser sind voll<<

Wenn das institutionelle Erkenntnisvermögen der BRD-Regierung in der Formulierung „Israel ist die einzige Demokratie“, und eine „Zufluchtsstätte“ der Hinterbliebenen und Enkel / Urenkel der „Überlebenden des Holocaust“ darstellt, so zeigt sie auf, dass der Bundesregierung nicht an Fakten gelegen ist. Oder aber, denn hier wird meine Aussage begreiflich, dass der Zweite Weltkrieg inklusive all seiner Folgen, die nicht erfasste Lehre aus dem Ersten Weltkrieg darstellt.

Netanjahu_Deutschland

Den faschistischen Staat Israel als schützenswürdig zu befinden ist allein eine Willenbestimmung bestehender, ungleicher Machtverhältnisse. Auf der einen Seite die Menschheit, deren Sein jedwedes Unrecht zu bekämpfen ganzheitlich fordert. Dieser menschlichen Notwendigkeit steht entgegengesetzt die monetäre, wirtschaftliche und militärische Stärke der Führernationen der „Ersten Welt“ gegenüber.

Jeder Mensch ist schützenswürdig!

Ein Staat jedoch, dessen Inhalt sich primär aus Gewaltakten und einer auffallend widersprechenden Darstellung der Realität speist, und dessen Erhalt durch Geberländer, so bspw. Deutschland, gesichert wird, ist nicht schützenswürdig.

Israel ist kein Staat als solcher, der nicht allein seine konsequente Ablehnung weltweit fordert und fördert, denn sein Bestehen selbst, da dieses im praktischen Grundsatz der Kausalität nicht im Holocaust hat, denn sein Grundsatz der innerstaatlichen Verfahrensweise auch im deutschen Faschismus zu finden ist.

Der Bestimmungsgrund Israels Konstituierung im Mai 1948 kann logisch nicht auf Handlungen der deutsch-faschistischen Regierung herangezogen werden, andernfalls hätte dem Grundsatz der UN-Charta, gegründet Juni 1945 Rechnung getragen werden müssen. Dies geschah aber nicht. Es zeigte sich die UNO im November 1947, als sie die fingierte Resolution 181 aufsetzte, genauso ineffizient wie es davor der Völkerbund mit seiner Gründung im Jahr 1920 war.

1933 trat das Deutsche Reich aus dem Völkerbund.
1949 trat das Konstrukt Israel in die UNO.
Israel hat jedoch jede verabschiedete Resolution im Hinblick auf seine Mordgewalt gegen Palästina ignoriert. Es ist vorstellbar, dass das einem Austritt aus der UNO gleich kommt.

Die Folgen des Zweiten Weltkriegs wurden bei Erstellung der UN-Resolution 181 und der zu erwartenden ethnischen Säuberung Palästinas scheinbar offensichtlich billigend in Kauf genommen wurde.
Die Billigkeit der Inkaufnahme von zu folgenden, geschützten Verbrechen gehen aus der UNO selbst hervor, denn sie vertrat bekanntermaßen nicht alle Nationen, sondern von damaligen 139 Staaten, waren 50 Staaten bei der UNO. Die geringe Anzahl von 50 Staaten bei den Vereinten Nationen beinhaltete 33 Befürworter, 13 Gegenstimmen und 10 Enthaltungen. (siehe: http://www.1948.org.uk/) Die Frage ist rhetorischer Art, da nicht gegeben: Wie hätten die ungefragten 89 Nationen entschieden? Und: Wie kamen die 33 Befürwortungen zustande? Unter welch mafiös anmutenden Gebahren Teile der 33 Befürwortungen zustande kamen, schildert u.a. Alan Hart im ersten Teil seines Buches >>Zionismus – Der wirkliche Feind der Juden<< (Zambon Verlag)

Von der Zweckhaftigkeit ihrer Handlungen ist die UNO in zumindest gleichem Maße insuffizient, wie es der Völkerbund war. Diese Feststellung trifft jeder, der sich mit der UNO und ihrem praktischen Nutzen, respektive Schaden gegen Palästina fundiert beschäftigt. Hinzuzufügen ist, dass die UNO mit dem Unterschied des faktischen Wissens um den Zweiten Weltkrieg, ihre Insuffizienz potenziert hat.
 
Menschen, die die praktischen Handlungen/“Erfolge“ der UNO im Fall Israel untersuchen, können nicht von einem Tatsachengehalt der Zielsetzung wie in der Präambel ausgehen, wenn die Handlungen ihrer >>Ziele und Grundsätze<< (Kpt. 1 Art. 1; https://www.unric.org/) zuwiderlaufen.

Es ist bedeutsam und wird angemerkt, dass die Menschenrechte wie sie in der UN-Charta vermerkt sind und mit GG Art. 25 für die BRD Gültigkeit haben, tatsächlich keine Gültigkeit haben. Der Grund liegt offenkundig im Vertragsrecht, welches die UNO zwischen Staaten als Rechtssubjekte zweifelsfrei definiert. Folgerichtig ist die innerstaatliche Wirksamkeit von Menschenrechte, wie sie im Grundgesetz vermerkt werden, eher gering. (siehe hierzu: Prof. Dr. jur. E. Buchholz; >>Bürger ohne Macht?<<; edition berolina 2012)

  Wären humanistische Grundsätze bei der Etablierung Israels gegenüber Rechnung getragen worden und nicht die einseitige Befundung der faschistischen Verbrechen des deutschen Reichs herangezogen, müsste zwangsläufig nach den israelo-faschistischen Verbrechen Deir Yassin, Lydda, Al Dawayima; 1953 Qibya; 1956 Kfar Qasim, „Suez Crisis“, 1970 Bahr el-Baqar…
…bis zum Karfreitag Massaker 2018 Israel[2] als Staat seiner Handlungen nach entsprechend behandelt werden.

So ist nach der UN-Charta, dem Wissen um die Weltgeschehen bindend, dass das palästinensische Volk naturgemäß Palästina als Zufluchtsstätte und Heimat zuerkannt bekommen muss! [q.e.d.], zumal das Land Palästina den Palästinensern durch die UNO geraubt wurde!
Ist es so, dass Juden bis 1947 keine Zufluchtsstätte hatten, jedoch Israel als vermeintliche Zufluchtsstätte geschaffen wurde, ist die Frage gegeben: Weshalb haben die Palästinenser keine Zufluchtsstätte vor den israelischen Verbrechern und ihren Verbrechen erhalten? Denn in Summa ist der israelische Rassenwahn dem deutschen Rassenwahn von vor 1945 identisch.

  Am 15. Mai 2018 gab die SZ online bekannt, dass „Bei massiven Konfrontationen im Grenzgebiet des Gazastreifens zu Israel […] am Montag palästinensischen Angaben zufolge 60 Menschen ums Leben gekommen. Auch ein Baby soll darunter sein.“ Ums Leben gekommen, und soll sein, unterstellt einen Soll- aber keinen Ist-Zustand dar, und gibt die Information als Unterstellung seitens der Palästinenser. In der deutschen Grammatik wird bei einem Bestimmungswort welches eine Vermutung darstellt, auch von einem Präsumtiv, einer Mutmaßung, also von einer Unterstellung gesprochen. Es handelt sich hier um simple Propaganda der SZ.

Oder das Info-Portal SPON titelt am 14. Mai 2918: „Palästinenser melden 52 Tote, rund 2400 Verletzte“. Seriös hieße die Headline: Aus den von Israel abgeriegelten Gaza-Streifen werden 52 erschossene Menschen…“

Oder der Tagesspiegel am 07.05.2018 meldet, dass „mit viel Pomp landesweit der 70. Gründungstag des jüdischen Staates gefeiert.“ wurde. Auch das FAZ-Feuilleton am 15.05.2018 vermerkt: „Mit der Botschaftseröffnung und den selbstmörderischen Angriffen von Hamas-Aktivisten auf die Grenze“ als Thema, dass die obligaten Informationsseiten zunächst einmal ausschließlich affektverflachte Formungsportale sind, die den israelischen Faschismus als „Konfrontation im Grenzgebiet“ darstellen. Serienmord und Staatsfaschismus sind in der deutschen Systempresse, diese zur Selbstbedienung an jeder Ecke in einem Zeitungskasten verschleudert wird, nur noch „Konfrontation“.

Dem Leser werden israelische Handlungen als eines „jüdischen Staates“ durch das Wort Konflikt vermarktet. Die Impertinenz der gekauften Blätter unterstellt seit Jahren, dass es sich bei „Israel“ um einen jüdischen Staat handele.

Es scheint der Eindruck vermittelt werden zu wollen, wenn auch Juden offen ermordet werden würden, und dies im Nutzen von Israel läge, einen gewünschten Antisemitismus, der dem Zionismus seine Stärke verleiht (Zitat: T. Herzl), selber intensiv zu betreiben. Auf die bekannten „stabbing allegations“, so im besonderen auffällig im rassistischen Fall gegen den 2016 damaligen 13jährigen Ahmad Manasrah muss erinnert werden!

Erinnert wird an zwei zionistische Provokateure auf der Demonstration zum Quds-Tag in Berlin[3]. Oder die Provokation eines Zionisten, mit einer Israel-Flagge“ am Hermannplatz in Berlin auf und ab zu laufen[4]. Indes fast 7000 Palästinenser in israelischen Zuchthäusern unter erbärmlichsten Bedingungen gehalten werden.[5] Zurecht äußerte Ken Jebsen in seinem Interview vom 29.04.2018: „Seit der Gründung Israels wurden 750.000 Palästinenser verhaftet. Das muss man sich einmal vorstellen! 750.000 Palästinenser waren seit der Gründung Israels in Haft. Das können ja nun nicht alles Terroristen gewesen sein. Da stimmt doch irgend etwas nicht.“

Und wahrhaftig, da stimmt etwas ganz gewaltig nicht! So entfleucht der „Welt“ am 11.07.2018: „Zwei Tage nach der anti-israelischen Al-Kuds-Demonstration […] bei einer Debatte im Innenausschuss über Antisemitismus und den Aufmarsch der radikalen Muslime.“ Hier wird mit großer Presse Rassenhass geschürt.

Es werden zwar Menschen in „Ankerzentren“ eingepfercht, deren Heimat unter bundesdeutscher Beteiligung niedergebombt wurden, doch ein journalistisches Ankerzentrum, i.S. von: bis hier hin die Tatsachenverdrehung und nicht weiter, gibt es bis zum heutigen Tag in Deutschland nicht.

Seriöse Nachrichtenportale berichteten: „Israeli army shoots dead dozens in Gaza’s bloodiest day since 2014“ (+972; 15.05.2018). „Fifty-five Palestinians killed and thousands injured in Gaza“ (OCHA; 14.05.2018)
Und allein die seriösen Nachrichtenportale berichteten von einem weiteren Mord eines Familienmitgliedes der Familie Tamimi aus Nabi Saleh. So wurde Ezz al-Din Abd El Hafeezh Tamimi (21) am 06.06.2018 von der Waffen-IDF ermordet. Der deutschen Presse, der deutschen Regierung liegen hierüber keine Informationen vor.

Davor wurde Mus’ab Firas al-Tamimi am 05.01.2018 von IOF-Sniper hingerichtet. Davor Ahed Tamimi in ein israelo-faschistisches Zuchthaus verschleppt. Davor der 15jährige Mohammad Tamimi von Bolzenschussmonition schwerstens verletzt. Am 31.12.2017 fragt der großartige Journalist Gideon Levy: „And if Ahed Tamimi Were Your Daughter?“ (Haaretz)

  Gideon Levy hat vollkommen recht, denn überlegt, wäre die Geisel der Zionisten nicht die Palästinenserin Ahed Tamimi, sondern Monika Mustermann, und wir kennen alle Monika Mustermann, dann wäre in Deutschland aber „Polen offen“.

Der strukturelle Rassismus, der durch Merkel-Agitation und ihrer Bundesregierung/en als „unsere Partner“ in die bundesdeutsche Presse seit Jahren fest integriert ist, ist in der Berichterstattung der journalistischen Vorstellungen so umfassend, dass dieser gar nicht mehr auffällt. Würden die Alltagsbenachrichtigungen über:
Israel hier,
Holocaust da,
Antisemitismus hier,
antisemitische „Islammoslemisten“ da;
Rechtsstaat und nordatlantische Partnerschaft, allein einen Tag nicht erscheinen, so ist zu vermuten, würden die Menschen in Deutschland aufwachen und vielleicht „Fuck Bundesregierung“ sagen. Genau so, wie es der grandiose Robert De Niro in New York über D. Trump sagte.[6]

  Und wer sich jetzt fragt, was geschah mit Mustafa Tamimi (28) am 10. Dezember 2011, der muss sich die Aussage der Sprecherin des israelischen Außenministeriums, Michal Maayan, durchs Hirn gehen lassen, als diese gegenüber dem Fernsehsender RTÉ die Frage, warum Soldaten auf die Demonstranten schossen, antwortete: „Nun, wir können nicht all diese Leute ins Gefängnis stecken.“[7]

[1] https://occupiedpalestine.wordpress.com/2010/10/03/the-deathmasters-israeli-massacres-on-palestinians/
[2] Es sind international weitere 36 Massaker frei verfügbar online gelistet. Darunter fallen nicht Razzien und IDF-SEKs, noch Auftragsmorde gegen Palästinenser
[3] http://www.muslim-markt-forum.de/t1565f2-Zionisten-als-Fake-Muslime-beim-Quds-Tag.html
[4] BILD-Zeitung v. 29.04.2018; M. Becker & Team
[5] https://www.btselem.org/statistics/detainees_and_prisoners
[6] https://www.theguardian.com/film/video/2018/jun/11/robert-de-niros-fuck-trump-speech-at-tony-awards-video
[7] https://www.dailysabah.com/mideast/2018/05/16/israeli-govt-justifies-killings-of-palestinians-saying-we-cant-put-all-of-these-people-in-jail

Weiterführende Informationen:
https://kenfm.de/fariss-wogatzki/
https://faresfalastin.wordpress.com/

 

Möge_keiner_sagen.jpg

 

 

 

 

 

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